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20.07.2010 - BÜNDER ZEITUNGSchunkeln mit Shanty-Chören Schöne Lieder, ein Komiker und die Tanzgruppe Rödinghausen sorgen für gute Stimmung (Von Adina Lietz) ... Rödinghausen (BZ). >Die Wolken, der Wind und das weite Meer<: Mit diesem stimmungsvollen Lied hat der Shanty-Chor Bruchmühlen das Festival am vergange-nen Sonntag eröffnet. In der gut besuchten Aula der Gesamtschule Rödinghausen kam bald beste Stimmung auf und brachte die Gäste in Bewegung. Shanty-Liebhaber Horst Schumacher war extra aus Bremerhaven angereist, um seinen Favoriten >Seemanns-Chor Elbe 1< und die anderen Chöre zu hören. >Es kommt immer darauf an, wie die Lieder gesungen werden<, bemerkt er. >Seemannslieder sind ja alte Arbeitslieder und sollten daher nicht zu schnell gesungen werden<. Unter seinen Freunden ist diese Musik so beliebt, dass sie allesamt mit einem Bus nach Rödinghausen angereist sind. Zum elften Male richtete der Shanty-Chor Bruchmühlen das Festival aus - obwohl draußen das schönste Sommerwetter war, fand es in der Halle statt, denn: Das ist sicherer und die Akustik ist hier drinnen sehr gut, sagte Werner Kavermann, der die Bassstimme singt und Gitarre spielt. Das Programm wurde aufgelockert von dem urigen Komiker >Piepenbrink sein Freund< und der Tanzgruppe Rödinghausen. Auch einen reinen Frauenchor gab es beim Festival: >De Zeemansvrouwen< aus dem niederländischen Muntendam. Aber warum ist das Shanty-Chorsingen hier in der Region überhaupt so beliebt? > Wir sind hier an der Else. Die Else fließt in die Werre, die Werre in die Weser und die Weser fließt ins Meer< - also eine klare Sache für Jürgen Lehmann, Tenor im Chor. >Ausserdem unternehmen wir Ausflüge an die See.< Da wird auf dem einen oder anderen Hafenfest gesungen und die Frauen fahren auch mit. Denn bei 40 bis 50 Auftritten im Jahr und den wöchentlichen Proben, geht es ohne deren Rückhalt nicht. Aber am wichtigsten ist wohl, dass die Seemannslieder einfach Musik zum Mitmachen und Mitfühlen sind. Bei den Textzeilen wie >endlos der Strand<, >wo wir uns in der Südsee vor Jahren trafen< und >wenn über Dünen der Sturmvogel zieht<, kamen die Anwesenden schnell ins Träumen. |
07.07.2009 Bünder ZeitungDas Meer ist nie weit entfernt Zehntes Shanty-Chor-Festival erstmals in der Aula der Gesamtschule ... Rödinghausen (juma). Mitgliederschwund ist für den Shanty-Chor Bruchmühlen kein Thema. Beim zehnten Shanty-Chor-Festival überzeugten die 37 Sänger des Chores zusammen mit befreundeten Vereinen aus den Niederlanden und der Region wieder mit ihrer Stimmgewalt die vielen Gäste. >Endlose sind jene Meere< so lautete das Motto des Festivals. Mehr als 200 Sängerinnen und Sänger waren aus den Niederlanden, St. Annen und Bielefeld angereist, um ihre Freuden und Leiden der Seefahrt zu singen. Nach neun Jahren in der Dreifachturnhalle in Bruchmühlen, fand die Veranstaltung erstmals im Forum der Gesamtschule Rödinghausen statt. Den Beginn machte der Gastgeber der Shanty-Chor Bruchmühlen. >Jetzt heißt es Leinen los<, lautete der Titel eines der Musikstücke, die der Chor einstudiert hatte. Neben dem Gesang kam das Spiel der Band mit Gitarre und Akkordeon beim Publikum sehr gut an. Auch der Bielefelder Shanty-Chor war angereist. Zusammen mit den Mitgliedern aus Bruchmühlen waren sie im vergangenen Jahr in Schildesche aufgetreten. Die Männer sangen Stücke wie >In Jonnys Kneipe< oder >Immer ran an den Wind<. Frauenpower strahlten die >Lady Pirates< aus. Mit echten Piratenkostümen und Accessoires wie rot-schwarzen Kopf- und Halstüchern erzählten sie in ihren Liedern wie >Lady Piroat´n über das lustige Piratenleben. Wie die Lady Pirates war auch der Shanty-Chor >De Scheepsjoagers< aus den Niederlanden gekommen. Musikstücke wie >Ein Seemannsherz< oder >Ich liebe die Nordsee<, wurden mit Tanzeinlagen der mitgereisten Frauen unterstützt - natürlich passend in holländischer Tracht. Auf der deutschen Seite nahm der >MGV Concordia St. Annen< teil. >Komm sei dabei< lautet das Motto des Vereins. Gern teilhaben an maritimen Musikstücken wie >Die Rose< ließen sie am Sonntag die vielen Gäste. |
06.07.2009 NW - Bünder TageblattNeuer Saal - neues Glück Gesamtschul-Aula optimal geeignet für 10. Festival des Shanty-Chores Bruchmühlen ... Das Rödinghauser Festival der Shanty-Chöre ist längst beliebte Tradition und aus der Kulturszene der Wiehengemeinde nicht mehr wegzudenken. Gestern fand bereits die 10. Auflage statt - wie gewohnt mit Chören aus dem In- und Ausland und zahlreichen musikalischen Leckerbissen. Schiffsglocken, >Rumfässer<, Rettungsringe und ein blinkender Leuchtturm in Miniaturausgabe: Große und kleine Accessoires auf der Bühne stimmten auch optisch auf diese wahre Mammutveranstaltung der maritimen Musik ein. >Endlos sind jene Meere<, so das gestrige Motto. Der Shanty-Chor Bruchmühlen präsentierte sich nicht nur als perfekter Gastgeber, sondern auch stimmlich in Bestform. Mit >Jetzt heißt es Leinen los< eröffneten die Gastgeber ihr erstes Festival in der Gesamtschul-Aula. 70 Prozent weniger Arbeit als zuvor in der Mehrzweckhalle habe man beim Aufbau gehabt, so Addi Selent. >Ein hervorragendes Ambiente mit idealen Voraussetzungen, ein Kompliment an den sehr agilen und regen Shanty-Chor Bruchmühlen<, so lobte Wilfried Koslik vom Shanty-Chor der Marinekameradschaft Bielefeld. Die Bielefelder waren das erste Mal bei diesem maritimen Festival am Wiehen mit von der Partie und gingen mit den Stücken wie >Flattern vom Mast<, oder >Immer ran an den Wind< schwungvoll und gutgelaunt zu Werke. >Es ist schon gute Tradition, dass aus unserem Nachbarland den Niederlanden, Chöre beteiligt sind<, so Bürgermeister Ernst-Wilhlem Vortmeier. Diesmal gaben sich De Shanty Koor >De Scheepjoagers< aus Muntendam und >The Lady Pirates< aus Winschoten die Ehre. Den Reigen der Chöre komplettierte der >MGV Corcordia< aus dem niedersächsischen St. Annen. Insgesamt wirkten rund 200 und Musiker mit, sorgen mit schwungvollen Shantys für Stimmung, ließen Sehnsucht nach den Weltmeeren oder Fernweh nach Heimat aufkommen, oder unterhielten mit Popklassikern. Während der Chorwechsel oder der Pause, in der Alleinunterhalter Thorsten Brakmann Kostproben seines Könnens zeigte, genoss man daußen Fischspezialitäten oder ein kühles Getränk auf den Bänken im Schatten oder in der prallen Sonne - ganz nach Gusto. Und auch dieses Festival der Shanty-Chöre endete mit dem gemeinsamen großen Finale, dem >Gorch-Fock-Lied< und >Lieder, so schön wie der Norden<. |
08.12.2008 NW - Bünder TageblattWeihnachten auf hoher See Bruchmühlener Shanty-Chor beigeistert in der Turnhalle Westkilver rund 200 Zuhörer ...einen Nachmittag auf hoher See verbringen und trotzdem mit beiden Beinen auf dem ostwestfälischen Festland stehen? Heim- und Fernweh gleichzeitig haben und dabei in Weihnachtsstimmung kommen? Das geht. Bei ihrem Weihnachtskonzertmachten es die Sänger des Shanty-Chores mit Liedern von der Waterkant, Kurzgeschichten und Anekdoten aus dem Seefahrer-Leben möglich. Doch von Weihnachten war - abgesehen von der geschmackvollen Dekoration - anfangs noch keine Spur. Zunächst standen einige weltliche Lieder auf dem Programm. So nahmen die Sänger mit Stücken wie >Jetzt heißt es Leinen los<, >Aloha ohe<, > Bora Bora< oder >Traumschiff nach Hawaii< ihre Zuhörer mit auf die sieben Weltmeere und in wärmere Gefilde, um sich langsam dem besinnlichen Teil des maritimen Nachmittags zu nähern. Und so hielt der Dampfer, mit Chorleiter Kurt Sacher am Steuerstand, im zweiten Teil direkt Kurs auf Weihnachten. Nach den Liedern >Tausend Meilen noch dann ist Weihnacht<, >Weihnacht auf hoher See<, >St. Niklas war ein Seemann<, >Der kleine Trommler< oder >White Christmas< war sie dann endlich da - die weihnachtliche Stimmung, die man sich als Zuhörer so sehr gewünscht hatte. Es kehrte Besinnlichkeit ein in der voll besetzten Sporthalle. Die Zuhörer genossen nachdenklich die sanften Klänge des Chores und gedachten derjenigen, die während des Weihnachtsfestes nicht zu Hause bei ihren Familien sein können, weil sie an Deck eines Schiffes auf den Meeren dieser Welt unterwegs sind. Zwischen den Liedern präsentierte der Chor mal lustige, mal tiefgründige Kurzgeschichten. Die >Blauen Jungs< verstanden es, das Publikum bei Laune zu halten und dabei Humor mit Besinnlichkeit zu verknüpfen. |
14.10.2008 Meller KreisblattShanty-Chor Bruchmühlen brachte Fernweh ins Forum ... den unverwechselbaren Duft von Fernweh und Abenteuer brachte der Shanty-Chor Bruchmühlen am Sonntag ins Meller Forum. Unter Leitung von Kurt Sacher warfen die Sänger am Nachmittag die Leinen los zu einem schwingvollen Herbstkonzert. Mit Musik im Blut und einer Prise Meeresalz in den Adern, weckten sie die Sehnsucht nach der Fremde. Leuchtturm und Schiffslaterne blinkten, ein blauer Himmel spannte sich über dem weiten Horizont: Mit viel Liebe zum Detail brachte das aufwendig gestaltete Bühnenbild eine frische Meeresbrise ins Forum. Zwei Stunden lang wechselten nach dem Schlag der Schiffglocke stimmungsvolle Hafenszenen mit schwungvoll intonierten Seemansfreuden. Zu einer Liebeserklärung an die >Königing der Nordsee< avancierte dabei dem Motto des Konzertes die >Sonne über Sylt< . Ein malerisches Biild zeichneten die >Sieben weißen Segel< . Einen humorvollen Blick auf die Folgen des Müßiggangs warf der Shanty-Chor mit >Sloop John B <. Rund 200 Besucher begleiteten den Chor auf seiner launigen Reise, die von der Nordsee bis nach >Bora Bora< führte. Zahlreiche Solisten traten dabei aus den Reihen der Sänger hervor, die mit einem Augenzwinkern gestanden: >Das ist die Liebe der Matrosen<. Aber auch ein kräftiger Schluck darf im Leben eines gestandenen Seemanns nicht fehlen. >Es muss mehr Rum zum Tee<, forderte der Shanty-Chor deshalb mit ansteckender Freude am maritimen Liedgut. Humorvoll führte Rolf Redicker durch das Konzert, das herbstliche Gedichte jahreszeitlich bereicherten. Romantische Klänge hielten die Sänger für die Musikfreunde im zweiten Teil des maritimen Nachmittags bereit. Immer wieder griff dabei auch Dirigent Kurt Sacher zum Mikrofon. >Seemann laß das Träumen<, riet er in leiser Melancholie. Klangvolle Höhepunkte hielt der Chor mit >Rolling Home< und >La Paloma< für sein Publikum bereit, bevor sich die Sänger mit >Adios Muchachos< verabschiedeten. Doch schon im Winter geht der Shanty-Chor erneut auf der Bühne vor Anker. Denn im dicht gedrängten Terminkalender des Bruchmühlener Chores darf das Weihnachtskonzert nicht fehlen. |


